einzelne Segmente, die erst im Browser zu einer kompletten Seite zusammengesetzt werden. Technisch überholt
Obwohl seit Jahren als problematisch bekannt, finden sich gelegentlich immer noch Websites, die mit Frames programmiert wurden. Dafür gibt es nur einen Grund: der Programmierer spart sich Arbeit – zu Lasten der Nutzer. Frames haben in der modernen Webentwicklung nichts mehr zu suchen.
Seiten, die aus Frames (also Rahmen) bestehen, werden in mehrere Segmente aufgeteilt. Dabei bleiben fixe Elemente wie der Kopf oder die Navigation im Browser stehen, lediglich die Inhalte werden beim Wechsel von einer Seite zur Nächsten ausgetauscht. Der bei heutigen Übertragungsraten kaum spürbare Geschwindigkeitszuwachs wird mit einer Reihe von Nachteilen erkauft.
Wenn sich beim Klicken durch eine Website die Anzeige in der Adresszeile unverändert bleibt, ist das in vielen Fällen ein Hinweis auf den Einsatz von Frames. Gewissheit gibt spätestens ein Klick mit der rechten Maustaste (oder ein Mausklick mit gedrückter ctrl-Taste bei Mac-Rechnern): Wenn im Kontextmenü ein Eintrag »Frames« erscheint, sollte der Auftraggeber dem Webentwickler ein paar Fragen stellen.
elbwiese.de ist die Website von Thomas Steinberg, einem Journalisten und Webentwickler aus Dessau, der besonderen Wert legt auf standardkonform programmierte, barrierefreie Websites.